Sieben Kilo Gemüse

m>26.7.2014, Samstag, Tag 1

Ich schwitze. Wir haben zehn Uhr morgens und ich stehe am Honnefer Bahnhof. Verdammt. Wieso müssen wir nach Bulgarien fahren? Ich plädiere seit drei Jahren für eine Sommerfahrt nach Südschweden und jedes Mal kam irgendetwas dazwischen. Mal eine Stammesfahrt, mal ein Bundeslager und jetzt eben der Ring. Doch ich füge mich der Mehrheit und bin irgendwie aufgeregt. Eine Ringgroßfahrt gab es noch nie in unserem Bund. Diese Hitze. Puh.

m>27.7.2014, Sonntag, Tag 2

Ich sitze im Bus. Seit gestern schon. Gut, irgendwie ist das einleuchtend, wenn man den Bus nach Burgas an der Küste des Schwarzen Meeres nimmt. Glücklicherweise sind wir nicht alleine als Stamm im Bus; die Roten Corsaren sitzen neben uns. Sonst würde ich jetzt schon einen Koller kriegen.

32 Stunden später. Die Roten Corsaren steigen aus. Koller.

Nach rund vierzig Stunden erreichen wir Burgas und begeben uns direkt auf die Suche nach einem Schlafplatz. Das ist mitten in der Nacht recht schwierig. Die Polizei warnt uns vor Zigeunern. Ich war ja bisher immer recht entspannt bei der Thematik und sah Sinti und Roma eher als bedrohte Minorität denn als eine Bedrohung. Mit dem Gedanken schlafe ich hinter dem Hafenbecken ein.

m>28.7.2014, Montag, Tag 3

Meer! Bereits kurz nach dem Loslaufen lacht uns das für das Schwarze doch erstaunlich blaue Meer entgegen. Großartig.

Wir trennen uns in die Fahrtengruppen; ich laufe ab jetzt mit meiner Sippe. Immer noch gerädert von Nacht und Busfahrt beschließe ich mit Mit-Sippenführer Simon, erst mal in der Sonne zu marinieren. Das klappt gut. Wir finden Quallen, Muscheln und Schnecken, entscheiden uns aber gegen einen Meeresfruchtteller.

Ein Minenfeld? Aua.

Ein Stück laufen wir noch weiter. Wir kommen durch ein kleines, verschlafenes Dorf, das für mich Bulgarien in meinen Vorstellungen ganz gut zusammenfasst. Etwas heruntergekommen, nicht sehr gepflegt, aber mit lieben Menschen. Wir beschließen auf einem Feld hinter dem Dorf zu nächtigen. Wir beschließen das. Die beiden Männer in Tarnuniform, die plötzlich auftauchten, haben etwas dagegen und schicken uns hügelauf. Dort sind andere ihrer Art um einen Jeep versammelt und auch sie schicken uns weg. Also queren wir die Landstraße und legen uns in einen zugegebenermaßen sehr hässlichen Feldweg. Die Mücken nerven beim Kochen und der Schlafsack ist eigentlich zu warm zum Benutzen. Trotzdem verkrümeln sich meine Sipplinge darin, gebeutelt vom Tag. Plötzlich ein Geräusch. Reifenlaute. Es kommt, wie es kommen musste. Nach rund zwei Minuten atemlosen Horchens leuchtet uns ein Scheinwerfer ins Gesicht, mit dem vermutlich damals von der MIR aus Signale an Außerirdische gesendet wurden. Sipplinge weinen, ich verstehe kein Wort. Einer der Männer, meinen Sipplingen erzähle ich später, er heiße Igor, bedeutet mich zu ihm. Er spricht nur Bulgarisch und Russisch, ich nur germanische Sprachen. Mit Händen und Füßen gibt er mit zu verstehen, dass die Gegend um uns herum explosiv sei. Ein Minenfeld? Aua. Dann gibt er mir zu verstehen, dass ich mitkommen soll. Von hinten höre ich meine Sipplinge murmeln. „Verhaftung?“ „Muss der mit?“ Zum Glück ist Simon noch da und bleibt bei den Kleinen. Ich gehe mit Igor mit. Ich denke darüber nach, wie traumhaft es eigentlich ist, am ersten Tag der Sommerfahrt um zwei Uhr nachts mit bulgarischen Soldaten durch die Gegend ins nichts zu gehen. Plötzlich stehen wir auf dem Feld, wo wir eigentlich schlafen wollten. Igor zeigt mir, dass wir hier schlafen können. Ich versuche Igor zu erklären, dass wir hier schon waren, fange dann aber unwillkürlich an zu lachen. Igor auch. Schön. Er hilft uns, unserem Krempel wieder auf das Feld zu hieven. Gute Nacht.

m>29.7.2014, Dienstag, Tag 4

Wir schlafen aus, die Nacht war kurz. Zwei Minuten vor dem Aufbruch fahren zwei Autos vor. Uniformierte Männer springen heraus, in der Hand halten sie Handschellen und Kabelbinder. Inzwischen fast gelangweilt von solchen Situationen gehe ich auf sie zu und nach ungefähr zehn Minuten eindringlichen Betrachtens bemerken sie, dass wir irgendwie keine normalen Landstreicher sind. Ein Dolmetscher wird gerufen und ich erkläre ihm alles. Pfadfinder, Deutschland, EU, Soldaten gestern, Hunger. Er nickt müde und nach anderthalb Stunden erklärt er, dass die Routinekontrolle vorbei sei. Das ging ja schnell. Und das momentan viele syrische Flüchtlinge über Bulgarien in die EU gelangen wollen. Das erklärt die bisherigen Komplikationen.

m>30.7.14, Mittwoch, Tag 5

Wir laufen durch Izvor. Beim Wasserauffüllen winkt uns ein Mütterchen heran. Wupp, sind wir um drei Kilogramm Tomaten und Gurken reicher. Bulgarien ist doch ein schönes Fahrtenland.

Dieser Verdacht bestätigt sich nur, als Simon in der Siesta an einem kleinen Fluss Dieter van Teese entdeckte. Dieter ist eine Sumpfschildkröte und extrem putzig. Leider ist sie trotzdem gegen Rennen. Langweiler.

m>31.7.14, Donnerstag, Tag 6

Vielleicht hätten wir doch nach Südschweden fahren sollen. Da gäbe es bestimmt weniger Mücken.

m>1.8.14, Freitag, Tag 7

Wir treffen Kosta. Er kommt uns in einer roten Unterhose auf der Landstraße entgegen. Kostas bester Freund wohnt in Neuss, deswegen kann er Deutsch und uns viel über das Land erzählen. Vieles bestätigt sich. Die Menschen sind arm und nicht alle profitieren von der EU. Die Reichen sind oft korrupt und die Dörfer werden immer kleiner. An einer Tankstelle trennen sich unsere Wege. Kosta geht zu einem Wasserspender und wir wieder ans Meer. Wir müssen jedoch lange suchen, um nicht an den Golden Beach Touristenstrand zu kommen.

Tausende Menschen haben sich zu einer Art grenzdebilen Nature One versammelt.

m>2.8.14, Samstag, Tag 8

Wir laufen doch wieder durch Touristenstädte. Die Ferienanlagen machen die Schranken vor uns zu, wenn wir Wasser holen wollen und im Naturschutzgebiet haben sich tausende Menschen zu einer Art grenzdebilen Nature One versammelt. Seltsame Vögel, diese Bulgaren.

m>3.8.14, Sonntag, Tag 9

Wir haben 16 Kilogramm Melone für drei Euro erstanden und verspeisen diese gerade. Mein Gott, bin ich schwanger.

m>4.8.14, Montag, Tag 10

Wir sind zurück an unserem heimlichen Strand vom dritten Tag. Badetag!

m>5.8.14, Dienstag, Tag 11

Zurück in Burgas. Wir haben die andere Fahrtengruppe wiedergetroffen, denen wir uns nun für fünf Tage anschließen, und warten auf den Bus. Das dauert lange, denn mit vorher im Internet planen ist hier nichts. Also theoretisch schon. De Facto gibt es den versprochenen Bus jedoch gar nicht und so fahren wir statt um acht Uhr um halb eins. Immerhin hatten wir so Zeit für Melone vorher. Nachteil allerdings: Wir haben in Plovdiv keinen Anschlussbus und müssen deswegen bis morgen warten. Zudem haben wir keine Lew mehr und wollen eigentlich auch kein Geld mehr wechseln. Zum Glück hat Paul eine Karte dabei, mit der sich relativ problem- und kostenfrei Geld abheben lässt. Wir kommen also weiter. Wir schlafen am Busbahnhof. Wir dachten zunächst, der Nachtwächter hätte etwas dagegen, als wir allerdings seine größte Sorge ausräumen können, dass wir unsere Notdurft zwischen den Bussen verrichten, ist er beruhigt und passt auf uns auf. Sowie die anderen Sicherheitsdienste, die extra im Auto vorgefahren sind. Die schlafen jedoch kurz darauf bei offener Autotür und knarzendem Funkgerät ein, weswegen wir doch noch Nachtwache halten. Ich bin mit Joto von drei bis fünf Uhr dran. Es gibt keinen schönen Sonnenaufgang.

m>6.8.14, Mittwoch, Tag 12

Xanthi! Endlich sind wir nach so langer Zeit in Griechenland angekommen. Die Sonne brennt und keiner will so richtig den klimatisierten Bus verlassen. Doch der Hunger ruft und wir gehen einkaufen. Danach trennen sich die Fahrtengruppen und wir schlendern in ein Gebiet, das auf der Karte, ein ausgedruckter Riesen-Screenshot von Google Maps, aussieht wie ein putziges Waldgebiet mit vielen kleinen Wegen.

Plötzlich kommen uns Kinder entgegengelaufen. Nicht zwei oder drei. Ein Dutzend. Mehr. Sie haben verlumpte Klamotten an, die, wie uns jetzt auffällt, gut zu der Gegend passen. Die Kinder lachen uns an und wollen unsere Namen wissen. Eine Frau an einer Nähmaschine winkt uns zu. Wir werden in die Dorfmitte gelotst, wo dann auch die Männer des Dorfes auf uns zueilen. Als einer die Gitarre sieht, fordert er uns auf, doch am Bahnhof ein wenig zu spielen, und deutet in eine Richtung des Viertels. Nur gibt es dort laut Karte gar kein Bahnhof. Ein junger Mann, etwa in unserem Alter, zieht Joto und mich, die Männer der Fahrtengruppe, dicht an sich und drückt uns fest die Hand. Er fuchtelt die Kinder, die inzwischen auf unsere Uhren schielen, mit einem Billardqueue weg und deutet ebenfalls in eine Richtung. Auch wenn es noch nicht alle realisiert haben: Wir sind zwei Minuten davor, ausgeraubt zu werden. Wir kriegen uns losgewunden; der junge Mann, braun mit stahlblauen Augen, hat uns gerettet. Die Fahrt wäre sonst vorbei gewesen. Beim Verlassen des Viertels ruft uns noch ein Rollerfahrer entgegen, dass wir auf gar keinen Fall in die Gegend gehen sollten.

Ortswechsel: Wir gehen in die entgegengesetzte Richtung und stoßen in eine Region mit großen Häusern und neuen Autos. Ein alter Mann zieht mich zu sich heran und klopft mir auf die Schulter. „Ich bin achtzig und du bist achtzehn!“ dröhnt er in gebrochenem Deutsch. Er hat zehn Jahre lang in Stuttgart gearbeitet. Als es Abend wird, fragen wir ein paar Männer, ob wir auf einem Baugrundstück schlafen können. Sie verneinen, das sei viel zu blöd. Wir sollen stattdessen in das Dorfrondell gehen, da sei es geschützter. Sie geben uns Tomaten, Gurken, Oliven und Paprika mit. Das Abendessen wird gemüselastig. Die Nacht über blitzt und donnert es über uns, aber kein Tropfen Regen fällt.

m>7.8.14, Donnerstag, Tag 13

Wir laufen durch ein Industriegebiet. Das ist unschön, noch schlimmer aber sind die Hunde. Als ob sie sich darum drängen, das Klischee von Hunden in Griechenland zu erfüllen, bellen sie sich den Kehlkopf aus dem Leib. Nicht alle sind angekettet, manche rennen uns hinterher. Clara hat Angst vor Hunden, wir umringen sie nach dem Sandwich-Prinzip.

Wir machen Halt an einem augenscheinlich verlassenen Haus, um zu frühstücken. Keine fünf Minuten später fährt ein Polizeiauto vor. Wer wir sind und was wir machen, möchte man wissen. Ratlosigkeit. Wandern? Warum? Und wohin? Egal, wir tun ja niemandem was.

Pause in Lefki. Eine halbe Stunde später wandern wir mit fünf Kilo Gemüse mehr weiter. Und einem Brot. Und nein, man kann nicht einfach ablehnen.

Ich treffe Augustos, einen Schäfer, der mir Roller verkaufen will, damit wir nicht mehr zu Fuß laufen müssen.

m>8.8.14, Freitag, Tag 14

Wir steigen hinauf in die Berge. Im Norden ragen die felsigen Zacken tausend Meter weit in den Himmel, aber wir bleiben im Süden, dort, wo man auf den Bergen noch Mais anbaut und Schafe weiden lässt. Wir lassen uns in einer Felskuhle mitten im Hang nieder. Ich treffe Augustos, einen Schäfer, der mir Roller verkaufen will, damit wir nicht mehr zu Fuß laufen müssen.

m>9.8.14, Samstag, Tag 15

Wir sind zurück in Lefki. Wir genießen das Sippen-Abschlussessen. Der Wirt fährt groß auf, er lässt den Koch nochmal extra einkaufen. Unsere Vegetarierin bekommt gesonderte Teller. Der Preis für all die Gänge für uns fünf Vielfraße zusammen? 50 Euro. Trinkgeld kennt keiner.

m>10.8.14, Sonntag, Tag 16

Ich laufe alleine, gelange in das Bergvorland hinter Xanthi. Vor einem Betriebsgelände komme ich nicht mehr weiter. Der Wärter sammelt mich auf. Er lässt mich auf einem Truck schlafen, der Schlangen wegen. Als er mir um halb zwölf abends Kaffee anbietet, lehne ich ab. Ich bin müde.

m>11.8.14, Montag, Tag 17

Ich stehe vor einem Militärgelände und komme nicht mehr weiter. Es bleibt nur der Umweg über die Landstraße. Wieder in den Dörfern lädt mich eine Familie zum Frühstück ein. Ihr Dorf hat keine Kirche, sondern eine Moschee. Auch das kommt vor.

Ich treffe die anderen in Toxotes wieder. Wir laufen an den Nestos, einen wunderschönen Gebirgsfluss mit Kiesstränden. Wir baden an einer Stelle mit reißender Strömung, bis wir die Blitze um uns herum einschlagen sehen. Abends treten wir in die Roverstufe über. Nie hat es dafür einen feierlicheren Ort gegeben. Die Berge umhüllen uns, wir sind klein wie Ameisen in der Stadt. Am Abend singen wir mit Maximilian Bayer und den Wildgänsen.

m>12.8.14, Dienstag, Tag 18

Wir trennen uns wieder und ich laufe mit meiner Sippe. Wir fahren mit der Bahn nach Stavroupoli. Ein wunderschönes Städtchen. Wir treffen die Roten Corsaren und Draconis.

Wir reden in einer ungesunden Mischung aus Schwedisch, Griechisch, Englisch und Deutsch.

Alina hat sich das Knie verletzt. Wir suchen einen Arzt auf, der uns zu vier Tagen Laufruhe verdonnert. Die Ringgroßfahrt im eigentlichen Sinne ist damit gelaufen. Ich versuche einen Bus zu finden, mit dem wir zum morgigen Treffpunkt fahren können. Es gibt keinen. Dafür freunde ich mich in der Kneipe mit zwei Griechen an. Der eine lebt inzwischen in Schweden und seine Tochter hat mal Barack Obama getroffen. Er zeigt mir das Foto und wir reden in einer ungesunden Mischung aus Schwedisch, Griechisch, Englisch und Deutsch. Wir haben ein feierliches Abschlussessen mit meiner Sippe und schlafen abends bei dem Griechisch-Schweden.

m>13.8.14, Mittwoch, Tag 19

Giorgos, der Besitzer der Kneipe, bringt Alina und mich nach Kechrokampros. Ich habe selten einen so offenen Menschen getroffen. Die anderen laufen über die Passstraße. Eigentlich sollten wir eine andere Gruppe treffen, aber keiner erscheint zum Treffpunkt. Frust macht sich breit.

Ungewiss, wo wir denn nun schlafen können, erobert Bene das Gemeindehaus für uns. Ich bin gerührt und glücklich, dass wir uns nicht auf den Weiden von Hunden anfallen lassen müssen.

m>14.8.14, Donnerstag, Tag 20

Eine Familie fährt Alina und mich nach Agios Kosmas, dem Treffpunkt für den gesamten Ring. Er fährt fast in eine Kuhherde, kann die Viecher jedoch durch geschickte Schläge auf den Schinken dazu bringen, zur Seite zu gehen.

Alina und ich warten lange in sengender Sonne auf die anderen, die völlig ausgelaugt ankommen. Holger, Joschi und ich machen griechischen Kaffee. Als alle zusammenkommen, gibt es ein großes Wiedersehen. Geschichten. Louisa und Angelina wurden von Hunden attackiert, meine Sipplinge erzählen mit stolz geschwellter Brust, dass sie im Lokalfernsehen gelandet sind. Und immer wieder Bekanntschaften. Mal Adonis, der Fischer mit der Lederhaut, mal Dimitris, der Stammesführer aus Xanthi.

Wir bauen auf einer Kuhweide nicht auf.

Wir bauen auf einer Kuhweide nicht auf. Es ist ohnehin zu heiß und Mücken gibt es auch keine, da kann man auch ein Ringlager ohne Zelte veranstalten. Am Abend kochen alle gemeinsam. Ein großes griechisches Abschlussessen. Mitten im hellenischen Nichts 44 verlorene, aber glückliche Pfadfinder, die sich einfach nur ihrer selbst freuen.

m>15.8.14, Freitag, Tag 21

Rückfahrt. Erst mit dem Bus nach Igoumenítsa, von da aus dann mit der Fähre über die stahlblaue Adria. Der Wind ist stark, die Stühle am Oberdeck werden weggeweht. Dem Stumpfsinn singen wir entgegen. Am Abend verteilen sich alle auf dem gesamten Schiff und schlafen unter Treppen, neben Rettungsschiffen und griechischen Truckern.

m>16.8.14, Samstag, Tag 22

Busfahrt von Venedig. Den Brenner hätten wir längst passieren sollen, aber eine technische Kontrolle bemängelt die Reifen. So warten wir drei Stunden auf Ersatzteile. Im Bus singen und lesen wir und auf einmal sind wir zurück. Um halb vier sind wir in Siegburg, verteilen Abschiedsgrüße und weinen. Unwirklich, dass alles vorbei ist.